24.October 2014
"... Thimpu, and the towns of Paro and Trongsa ..."
:: big data mining
Der entwickelte Prototyp "Service Sensor" analysiert Beiträge aus sozialen Netzwerken und macht diese Daten im Kontext eines
standardkonformen Sensor Observation Service (SOS)[1]
des Open Geospatial Consortium (OGC)[2]
als Sensorinformationen zugänglich. Repräsentiert wird das Netzwerk durch Twitter. Als Analysemethode wurde
die Sentimentanalyse[3] ausgewählt.
[Polten, 2013]
Polten, Mark - Service Sensor for social networks,OGC-konformer Sensor - Mainz 2013
[1]
Der SOS stellt das Management für Sensoren, Sensordaten und ihren Messdaten bereit.
[2]
Das OGC ist eine internationale und gemeinnützige Organisation,
gegründet 1994 als Open GIS Consortium, Inc. http://www.opengeospatial.org/
[3]
Eine "Sentiment - Analyse", auch durch andere Begriffe wie "Sentiment Detection" oder
"Opinion Mining" bekannt,
beinhaltet die automatische Erkennung von emotionalen Ausdrücken in unstrukturierten Texten.
Auf diese Weise können Tendenzen in Texten positiv, negativ oder neutral gewertet werden.
Sensoren, soziale Netzwerke, Analysen, Java EE
Aus sozialen Netzwerken kann nutzergenerierter Inhalt wie er bei Twitter o.a. sozialen Netzwerken ensteht
z.B. dafür genutzt werden, um Entwicklungen einer Region oder das politische Stimmungsbild
zu detektieren. Diese Daten weisen also ein hohes Potential an spezifischen Informationen auf, die im richtigen Kontext betrachtet,
neue Erkenntnisse ermöglichen.
Hierfür wurde ein standardkonformer Sensor entwickelt, der soziale Netzwerke als Informationsquelle nutzt, ähnlich wie herkömmliche
Sensoren, Auskunft über die Temperatur oder den Blutdruck geben können.
Service Sensor for social networks,
OGC-konformer Sensor - Masterthesis [Polten, 2013]
[FHM 2013] Fachhochschule Mainz, Forum 1.13, 2013, Das Magazin der Fachhochschule Mainz - https://www.fh-mainz.de/hochschule/publikationen/forum-hochschul-magazin/index.html
[10] Ein Angebot der FH-Mainz zum Thema Geoinformatik und Vermessung mit weiteren
Modulen.
:: 3D-stereo, cgi
"raytracing" vs. "openGL"
computergenerierte Szenenerstellung und Visualisierung an einer
3D-Powerwall[4]
Die Gegenüberstellung der beiden Renderverfahren "raytracing"
und "openGL" in Abbildung 2 zeigt Unterschiede wie z.B. die Reflektion der Umgebung oder
die Brechung des Lichts.
Am deutlichsten sind Differenzen an der Bodenplatte und an
den Glaszylindern zu erkennen.
Abb.: 2 raytracing (links) vs. openGL (rechts)
Eine Beispielszene mit mehreren Objekten dient dem Vergleich der beiden Verfahren als Grundlage. Die Modellierung und Prozessierung
wurde mit VRED[5] an einer 3D-Powerwall vorgenommen.
Das folgende Video zeigt wie sich Effekte unterschiedlich auswirken.
Video - raytracing vs. openGL
:: 3D-statistic
Visualisierung von Feinstaubmessungen,
Particulate Matter 10 (PM10)[6]
Abb.: 3 VRED Statistik
Für die Darstellung der Aggregation von Luftmessdaten aus Rheinland-Pfalz wurden Messergebnisse von
landesweiten Messstationen auf ein geografisches 3D-Modell übertragen.
Die Abbildung 3 zeigt einen Ausschnitt der Visualisierung und macht die Unterschiede zwischen dem
ländlichen und städtischen Raum sichtbar.
Die Spitze bildet die Landeshauptstadt Mainz mit einem deutlichen Anstieg von Feinstaub.
Die Messdaten wurden durch das UmweltBundesAmt[7]
zur Verfügung gestellt.
Die Modellierung und Prozessierung ist mit VRED und Python[8]
realisiert.
Für die Vorverarbeitung und Analyse kam PostgreSQL und Quantum GIS (QGIS)[9]
zum Einsatz. Das Video - Making-of: 3D
Statistics Animation - FH Mainz - gibt hierzu einen Einblick.
[4] Die 3D-Powerwall ist eine große durchlässige Oberfläche mit
Rückwandprojektion. Die Bilder auf der Vorderseite werden hier durch Projektoren auf der Rückseite erzeugt.
So wird ein störungsfreies Arbeiten und Präsentieren vor dieser Fläche ermöglicht.
[5]VRED™
Professional ist eine Softwarelösung für Virtual Reality und Virtual Prototyping.
[6]Particulate Matter
"is a complex mixture of extremely small particles and liquid droplets".
[7] Das UmweltBundesAmt
bietet aktuelle Messdaten zu Feinstaub, Stickstoffdioxid, Ozon, etc. an. http://www.umweltbundesamt.de/
[8]Python ist eine Programmiersprache. http://www.python.org/
[9]PostgreSQL: open source object-relational
database system, http://www.postgresql.org/;
Quantum GIS: open source geographic information system, http://www.qgis.org/
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